OUT NOW: zoll+ gescheit

Die Produktion eines qualitätsvollen Fachjournals wie zoll+ ist ein aufwendiges Unterfangen. Unzählige Arbeitsschritte und -stunden eines rund 15-köpfigen Redaktionsteams fließen über einen Zeitraum von etwa sechs Monaten in die Vorbereitung ein. Redaktionssitzungen, Artikel anfragen, Texte redigieren, mit Autorinnen abstimmen, Fotos suchen, Bildrechte klären, redaktionelle Beiträge schreiben, Fotostrecke buchen, endredaktionelle Überarbeitung, Layoutierung, Lektorat, Druckvorstufe erstellen, Abstimmung mit der Druckerei und vieles mehr. Der letzte Arbeitsschritt ist jedenfalls immer der Versand der Hefte, den wir in der zoll+ Redaktion stets als kleinen Abschluss-Event zelebrieren. Teil dieses Treffens zur Vorbereitung des Hefte-Versands ist ein ganz spezieller Handgriff, der seit jeher in liebevoller Handarbeit der Redaktionsmitarbeiterinnen erfolgt und für die Redakteur*innen eine Art persönlicher Abschluss jeder Ausgabe darstellt: das Aufkleben des runden weißen Stickers, der mit einem Adjektiv bedruckt ist. Es handelt sich dabei nicht um irgendein x-beliebiges, sondern um ein sorgsam und gewissenhaft von der Redaktion gewähltes Eigenschaftswort, das den Themenschwerpunkt des ganzen Heftes beschreibt. Sorgsam und gewissenhaft deshalb, weil das kleine Wörtchen in der
Folge ziemlich hartnäckig bestimmt, wo es später im Heft langgeht. Und weil derzeit gerade eine Menge gescheiter Dinge in Landschaftsarchitektur und -planung passieren, fiel die Auswahl dieses Mal nicht schwer. Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen der gescheiten* Beiträge!

*Übrigens für alle nicht österreichischen Leser*innen: gescheit [g‘scheid] ist ein umgangssprachlich gebrauchtes Wort und bedeutet intelligent und klug.